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LSBTI

Die Abkürzung LSBTI steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle sowie trans- und intergeschlechtliche Personen.

LSBTI-Personen erfahren Gewalt und Diskriminierung in der Öffentlichkeit, am Arbeitsplatz, in sozialen Einrichtungen oder Organisationen, in der Familie oder in Beziehungen.

Gewaltbetroffene LSBTI sind zusätzlich struktureller Diskriminierung ausgesetzt, welche die Hilfesuche und die Überwindung von Gewalt erschweren können.

Für transgeschlechtliche Personen ist es diskriminierend, wenn ihre geschlechtliche Identität nicht anerkannt wird.

Intergeschlechtliche Menschen sind  im Kindesalter häufig hormonellen Behandlungen oder Genitaloperationen  ausgesetzt, die von Betroffenen als Gewalt erlebt werden und zu Traumatisierungen führen können. Organisationen der Interessensvertretung von intergeschlechtlichen Menschen erheben dagegen den Vorwurf der Menschenrechtsverletzung.

Fachberatungsstellen und Frauenhäuser

Es gibt Fachberatungsstellen und Frauenhäuser, die auch Lesben, bisexuelle Frauen sowie trans- und intergeschlechtliche Menschen unterstützen. Die Hilfeeinrichtungen entscheiden im Einzelfall, wie sie diese Personen unterstützen können. Die Unterstützungsbedarfe von gewaltbetroffenen LSBTI muss noch mehr in den Hilfeangeboten berücksichtigt werden.


WEITERE INFORMATIONEN

Ergebnisse und Empfehlungen der Studie „Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen von lesbischen und bisexuellen Frauen und Trans*Personen in Deutschland“ im Bereich Beratungsstellen/Antidiskriminierungs- und Antigewaltstellen, Website: www.lesmigras.de

Website von TrIQ: www.transinterqueer.org