Auf der diesjährigen re:publica hat Ophélie Ivombo, FHK-Referentin für Digitale Gewalt, im Kurz-Vortrag „Gefährliche Schutzlücken: Betroffene digitaler Gewalt im Frauenhaus” Einblicke in das Modellprojekt IT-Beratung im Rahmen des FHK-Projekts zu Digitaler Gewalt gegeben.
Zunächst erläuterte Ophélie Ivombo, wie Digitale Gewalt im Kontext von (Ex-)Partnerschaftsgewalt aussehen kann und welche Herausforderungen dies für die Mitarbeitenden in Frauenhäusern und Fachberatungsstellen mit sich bringt.
Daraufhin stellte sie das Modellprojekt IT-Projekt vor, dass Teil des FHK-Projekts „Digitaler Gewalt im Frauenhaus handlungssicher begegnen“ war. Im März veröffentliche FHK zu dem Projekt einen umfangreichen Abschlussbericht.
Ophélie Ivombo beendete den Vortrag mit einem zusammenfassenden Fazit zu der Frage „Was braucht es, damit Betroffene digitaler (Ex-)Partnerschaftsgewalt bessere Unterstützung erhalten?”
Dringend notwendig wären u.a. ein Strukturausbau auf allen Ebenen - Bund, Ländern und Kommunen - innerhalb der Beratungsarbeit, aber Sensibilierung und Fortbildungen im angrenzenden Hilfesystem wie Polizei und Justiz sowie Präventionsarbeit.
Die re:publica ist eine Konferenz zur digitalen Gesellschaft, speziell zu Netzkultur und Netzpolitik. Die Konferenz wird seit 2007 jährlich in Berlin veranstaltet. Die re:publica 2026 steht unter dem Motto „Never gonna give you up”.





















