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Frauenhandel/Menschenhandel

Frauenhandel ist eine Form des Menschenhandels speziell von Frauen. Er findet im nationalen, europäischen und internationalen Kontext statt.

Die Vereinten Nationen definieren Menschenhandel als eine Form der Ausbeutung, bei der Personen gegen ihren Willen zur Arbeit gezwungen oder sexuell ausgebeutet werden. Als Menschenhändler gilt, wer andere Personen mit Gewalt oder durch Nötigung anwirbt, befördert oder unterbringt, um sie zum Beispiel zur Prostitution zu zwingen, sie zu versklaven oder ihnen Organe zu entnehmen. Weltweit sind Frauen und Kinder besonders häufig Opfer von Menschenhandel.

Risikofaktor Migration

Insbesondere Frauen, die aus verschiedenen Gründen ihre Heimat verlassen, sind vom Frauenhandel betroffen. Auslöser für die Migration von Frauen sind häufig die wirtschaftliche Lage und Armut in den Herkunftsländern, fehlende persönliche und berufliche Perspektiven, aber auch Krisen und bewaffnete Konflikte.

Durch Migration eröffnen sich den Frauen scheinbar neue Verdienstmöglichkeiten. Häufig erleben die Frauen aber ausbeuterische Arbeitsbedingungen und gesundheitliche Risiken, Menschenhandel, ökonomische und sexuelle Ausbeutung und rassistische Diskriminierung. Menschenhandel verletzt die verbrieften Menschenrechte der Frauen.



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Heute ist Welttag gegen Menschenhandel. Zu diesem Anlass bekräftigt der bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel KOK seine langjährige...

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