Im Dezember 2025 fand in Berlin der Kick-Off-Workshop des FHK-Projekts „Unterschiedlich und doch stark: Intersektionalität im Frauenhaus begegnen“ statt. Gemeinsam mit den sechs ausgewählten Modellstandorten aus fünf Bundesländern, dem Team der externen Prozessbegleitung sowie dem FHK-Projektteam wurde die gemeinsame Projektarbeit eingeläutet. Ziel der Veranstaltung war, ein tragfähiges Miteinander aufzubauen und eine gemeinsame Grundlage für die kommenden drei Projektjahre zu schaffen.
Der zweitägige Workshop bot Raum, um sich kennenzulernen, intensiv auszutauschen und die fachlichen Kompetenzen zu vertiefen. Am ersten Tag standen die Projektziele, Erwartungen und erste Fragen im Mittelpunkt. Zudem wurde gemeinsam zu den theoretischen Grundlagen von Intersektionalität und ihrer Bedeutung für die Frauenhauspraxis gearbeitet.
Am zweiten Tag widmeten sich die Workshop-Teilnehmer*innen in Reflexions- und Vertiefungseinheiten den Herausforderungen und Chancen intersektionaler Praxis im Arbeitsalltag, sprachen über Veränderungsprozesse und darüber, welche Unterstützung die Standorte im Projektverlauf benötigen. Ein Input zu Trans*, Inter* und Nicht-binären* Menschen im Frauenschutzhaus von Projektbeiratsmitglied Lux Homfeldt sowie kreative Methoden zum Umgang mit Veränderung rundeten das Programm ab.
Die Veranstaltung hat deutlich gemacht, wie viel Wissen, Erfahrung und Motivation die am Projekt beteiligten Fachkräfte bereits mitbringen – und wie wichtig es ist, Räume zu schaffen, in denen dieses Wissen geteilt und weiterentwickelt werden kann. Mit diesem gemeinsamen Auftakt wurde die Grundlage für eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit gelegt, um intersektionale Perspektiven im Gewaltschutz weiter zu stärken. Das FHK-Team freut sich auf die kommenden Jahre!
Das Projekt „Unterschiedlich und doch stark: Intersektionalität im Frauenhaus begegnen” wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.






















