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Intersektionale Perspektiven im Gewaltschutz: „Wir alle verdienen Schutz“

Das neue FHK-Poster zeigt, was die Istanbul-Konvention und die EU-Richtlinie 2024/1385 in Bezug auf Intersektionalität konkret vorgeben.

Geschlechtsspezifische Gewalt betrifft Menschen unterschiedlich – je nachdem, welche Diskriminierungen gleichzeitig wirken, etwa Rassismus, Ableismus, Queer- oder Transfeindlichkeit, Armut oder Flucht- und Migrationserfahrungen. Um Betroffene wirksam zu schützen, braucht es einen Gewaltschutz, der diese Realität mitdenkt.

Mit unserem Poster „Wir alle verdienen Schutz – Intersektionale Perspektiven für einen gerechten Gewaltschutz“ machen wir sichtbar, was die Istanbul-Konvention und die EU-Richtlinie 2024/1385 in Bezug auf Intersektionalität konkret vorgeben.

Das Poster

  • fasst zentrale Artikel und Erwägungsgründe beider Rechtsinstrumente in klarer, verständlicher Sprache zusammen,

  • zeigt auf, warum intersektionale Perspektiven im Gewaltschutz unverzichtbar sind,

  • richtet sich an Fachkräfte in Frauenhäusern, Beratungsstellen, Verwaltung, Politik und Trägerorganisationen,

  • unterstützt Interessierte dabei, Barrieren zu erkennen und diskriminierungssensibler zu argumentieren und arbeiten.

Gerade in Zeiten von Anti-Gender-Diskursen, wachsendem Rechtsextremismus und zunehmender Gewalt ist die Stärkung eines intersektionalen Hilfesystems ausschlaggebend. Das Poster soll Fachkräften dafür eine klar verständliche Unterstützung und eine fundierte Argumentationsgrundlage bieten, sowohl in der täglichen Praxis als auch in Austauschformaten, Vernetzungen und politischen Gesprächen.

Dieses Poster entstand innerhalb des Projekts „Unterschiedlich und doch stark: Intersektionalität im Frauenhaus begegnen“, das im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.


Poster zum Download und Druck (A1-Format empfohlen): 

Poster von Frauenhauskoordinierung e.V. (FHK): „Wir alle verdienen Schutz – Intersektionale Perspektiven für einen gerechten Gewaltschutz“


 


 


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