Kinder sind eine besonders vulnerable Gruppe im Frauengewaltschutz. Ihre Rechte auf ein sicheres Aufwachsen werden durch die Istanbul-Konvention sowie die UN-Kinderrechtskonvention abgesichert – doch in der Praxis stehen betroffene Kinder zu Hause, im Verlauf der Interventionskette und im Kontext von Trennung und Scheidung häufig zwischen den Fronten. Gewaltschutz für Frauen und Kinderschutz hängen eng zusammen. Um Kinder bedarfsgerecht zu unterstützen, benötigen Fachkräfte vielfältige Kenntnisse an der Schnittstelle von Frauen- und Kinderschutz.
Austausch und Qualifizierung für die Praxis
Frauenhauskoordinierung e.V. (FHK) bietet 2026 eine digitale Fortbildungsreihe an, die Fachkräfte niedrigschwellig und praxisnah dabei unterstützt, ihre Kompetenzen zu psychosozialen, pädagogischen und rechtlichen Aspekten im Kinder- und Frauenschutz auszubauen. Die Fortbildungen leben vom Austausch: Herausforderungen und Strategien in der Beratungsarbeit werden gemeinsam reflektiert und weiterentwickelt.
Die einzelnen Termine sind in sich geschlossen und bauen nicht aufeinander auf – eine Teilnahme an einzelnen Fortbildungen ist also problemlos möglich.
Für wen ist die Fortbildungsreihe?
Die Fortbildungen richten sich an hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeitende in Frauen- und Kinderschutzhäusern sowie Fachberatungsstellen. Auch mehrere Mitarbeitende aus einer Einrichtung können sich anmelden. Bestimmte Veranstaltungen sind ausschließlich für Einrichtungen der FHK-Mitgliedsverbände buchbar – Details finden sich im Anmeldeportal.
Bei Bedarf kann eine DGS-Dolmetschung bereitgestellt werden. Interessierte wenden sich dafür bitte frühzeitig an veranstaltungen(at)frauenhauskoordinierung.de.





















