Online-Veranstaltung zur Vorstellung des Abschlussberichts:
Donnerstag, 19. März 2026 | 14:00–15:30 Uhr | Zoom | Kostenfrei
Digitale (Ex-)Partnerschaftsgewalt gefährdet den Schutzort Frauenhaus: Wenn (Ex-)Partner etwa mit Tracking-Apps, Schadsoftware oder GPS-Ortung stalken, sind Betroffene selbst nach einer Flucht ins Frauenhaus nicht sicher. Weil es immer mehr digitale Gewaltformen gibt, steigt der Bedarf an Beratung, Technikwissen und Sensibilisierung. Doch im jahrzehntelang chronisch unterfinanzierten Hilfesystem fehlen oft Zeit, Ressourcen und spezialisierte Kompetenzen, um digitalen Dimensionen von Gewalt wirksam zu begegnen – trotz großen Engagements.
Abschlussbericht von FHK: Bilanz und Handlungsempfehlungen
Seit 2019 führt Frauenhauskoordinierung e.V. (FHK) Projekte zu digitaler Gewalt durch, darunter ein Modellprojekt zur IT-Beratung im Frauenhaus. Unser Abschlussbericht „Digitale (Ex-)Partnerschaftsgewalt: gefährliche Schutzlücken im Hilfesystem schließen“ zieht Bilanz, benennt Erkenntnisse und Herausforderungen und entwickelt auf Basis von Expert*inneninterviews konkrete Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele, damit Betroffene noch besser unterstützt werden können.
Inhalte der Veranstaltung
In der Online-Veranstaltung am 19. März 2026 stellt das FHK-Projektteam „Digitaler Gewalt im Frauenhaus handlungssicher begegnen“ zentrale Ergebnisse vor und weitet den Blick auf das gesamte Hilfesystem: Wie könnte ein Strukturausbau aussehen, der digitale Gewaltformen ernst nimmt? Welche Standards, Kooperationen und Ressourcen braucht es, damit Fachkräfte im Hilfesystem Betroffene technisch und psychosozial wirksam unterstützen können?
Wer kann teilnehmen?
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus Frauenhäusern, Fachberatungsstellen, Jugendämtern, Polizei und Justiz sowie an alle Interessierten, die sich mit digitaler Gewalt und Gewaltschutz befassen. Die Teilnahme ist kostenfrei.





















