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Hinter den Haustüren: Wie geht eine aufgeklärte Gesellschaft mit Beziehungsgewalt um?

Zu diesem Thema diskutierte Heike Herold für Frauenhauskoordinierung in einer Diskussionsrunde im Rahmen des taz.lab 2017 am 29.4.2017  unter dem Titel „Neue Heimat: Der Kongress von taz.meinland“.

Zur Frage aus dem Publikum, ob nicht Frauen in Partnerschaften genauso, insbesondere psychische Gewalt ausüben stellt sie fest: „Die stereotype Darstellung von körperlicher Gewalt als männlich und von psychischer Gewalt als weiblich kann ich in keiner Weise bestätigen.“

Mit dem Blick auf die Kinder, welche die Gewalt gegen die Mütter miterleben müssen, stellte sie fest, dass von 350 Frauenhäusern in Deutschland nur ein kleiner Teil entsprechende Unterstützung für die Kinder anbieten können. Schuld sei die ohnehin desolate Finanzierung der Frauenhäuser und Frauennotrufe. „Dies produziert neue Probleme für zukünftige Partnerschaften“.

Mehr unter: http://blogs.taz.de/tazlab/page/3/