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Filmgespräch mit FHK: „Una Primavera“ im fsk-Kino Berlin

Am 19. Februar um 18 Uhr zeigt das fsk-Kino Berlin noch einmal die preisgekrönte Dokumentation „Una Primavera“ im Beisein der Regisseurin. In der ebenso leisen wie eindrucksvollen Dokumentation begleitet Valentina Primavera ihre eigene Mutter bei ihrem Kampf um ein selbstbestimmtes Leben.

Una Primavera, Quelle: https://fsk-kino.peripherfilm.de/una-primavera/

40 Jahre lang erduldet Fiorella Primavera die Gewalt ihres Ehemanns – bis sie mit 58 Jahren schließlich den Mut fasst, ihre Sachen zu packen und die Scheidung einzureichen. Tochter und Filmemacherin Valentina entschließt sich, die Reise ihrer Mutter mit der Kamera zu begleiten. Schnell wird klar: Es geht um mehr als ein persönliches Schicksal.

Patriarchale Dynamik

Nur allzu rasch offenbart der Weg von Mutter und Tochter, wie tief die alten Geschlechterrollen auch in den Köpfen der eigenen Familie verwurzelt sind.

Den Film habe ich erst drehen können, als ich begriffen habe, dass es eben nicht nur um die Geschichte meiner Familie geht, nicht nur um meine Eltern Fiorella und Bruno, sondern um patriarchale Dynamiken und Rollenvorstellungen, die strukturell und somit universell sind. Diese gehen auch über die italienische Gesellschaft hinaus,

erklärt Valentina Primavera im Gespräch mit der taz.

Filmgespräch mit FHK

Am 19. Februar um 18 Uhr zeigt das fsk-Kino Berlin den preisgekrönten Dokumentarfilm „Una Primavera“ (deutsch: Ein Frühling) ein letztes Mal in Kooperation mit dem fugu-Filmverleih. Im anschließenden Filmgespräch hat Frauenhauskoordinierung die Ehre, mit der Regisseurin über ihr Erstlingswerk, die Gewaltgeschichte ihrer italienischen Familie und häusliche Gewalt in Deutschland zu sprechen.

Einen ersten Vorgeschmack liefern der Filmtrailer und Valentina Primavers Interview mit Deutschlandfunk Kultur.

 

FHK lädt herzlich ein am 19. Februar um 18 Uhr ins fsk-Kino Berlin!

 

„Ein roher und sehr kluger Film über Mütter, Familien und Väter und die Frage
was es bedeutet eine Tochter zu sein.” (Jan Sebening DOK Fest München)