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Erste sogenannte ANKER-Zentren in Bayern eröffnet

ANKER-Zentren, die auf Bundesebene im Koalitionsvertrag vereinbart wurden, basieren auf dem bayerischen Modell.

In der Pressemitteilung des bayrischen Flüchtlingsrates heißt es dazu:

"Dieses Modell wurde in der Folge auf alle Erstaufnahmeeinrichtungen in Bayern übertragen. Es zeichnet sich vor allem dadurch aus, Flüchtlinge ohne zeitliche Obergrenzen in großen Sammellagern unterzubringen und einem massiven Abschiebedruck auszusetzen. Lediglich anerkannte Flüchtlinge dürfen diese Großlager verlassen. Die Behauptung, diese Abschiebelager dienten der Beschleunigung der Asylverfahren ist eine beharrliche Täuschung der Öffentlichkeit, in Manching sind 10 % der untergebrachten Flüchtlinge bereits länger als 18 Monate dort.

Das Leben ist durch Arbeitsverbote, Residenzpflicht auf Stadt oder Landkreis, Kantinenversorgung und Sachleistungen, kaum Bargeld, fehlende Deutschkurse und mangelndem Schulunterricht für Kinder, sowie allerhand Schikanen der Behörden geprägt. Nahezu jede Nacht finden Abschiebungen statt, die die Menschen in Panik versetzen, kaum noch jemand kann ruhig schlafen. Die psychischen Leiden nehmen mit der Zeit massiv zu, Angst- und Panikattacken und Depressionen sind an der Tagesordnung."

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie unter:

https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/beitrag/items/umbenennung-in-anker-zentren-ist-reine-symbolpolitik.html